
Mit breiter Brust nach Genf
Drei Spiele, drei Siege – die Thuner sind im neuen Jahr noch makellos und wollen diese Serie auch auswärts in Genf fortsetzen. Ganz anders die Ausgangslage bei Servette FC: Ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage im Jahr 2026 sowie nur ein Erfolg aus den letzten sechs Partien zeigen, dass bei den Servettiens noch Sand im Getriebe ist.
Zusätzlichen Rückenwind erhält Thun durch die voraussichtliche Rückkehr von Topskorer Christopher Ibayi, der nach seiner Verletzung erstmals im neuen Jahr wieder auflaufen könnte. Auch der direkte Vergleich spricht für die Thuner: Beide bisherigen Saisonduelle gingen an den FC Thun. Beim letzten Auftritt im Stade de Genève avancierte Leonardo Bertone mit einem sehenswerten Freistoss kurz vor Spielende zum Matchwinner (0:1).
Ein Blick auf die Zahlen verspricht vor allem zu Beginn der beiden Halbzeiten taktische Spannung. Servette zeigt sich besonders in der Startviertelstunde anfällig – zwölf Gegentore in den ersten 15 Minuten stehen lediglich vier erzielten Treffern gegenüber. Der FC Thun hingegen schlägt bevorzugt nach der Pause zu: In der Viertelstunde nach Wiederanpfiff trafen die Thuner bereits zehnmal und kassierten dabei nur zwei Gegentore.
Alles ist angerichtet für ein spannendes Duell am Sonntagnachmittag.
HOPP THUN!




