
Comeback nach Rückstand: FC Thun Frauen spielen Unentschieden
Die FC Thun Frauen teilen sich im Heimspiel gegen den FFV Basel die Punkte. Nach einem frühen Rückstand kämpfte sich das Team zurück in die Partie und belohnte sich in der zweiten Halbzeit mit dem verdienten Ausgleich. In einer hektischen und ereignisreichen Schlussphase boten sich den Thunerinnen mehrere Möglichkeiten auf den Siegtreffer, doch dieser wollte nicht mehr fallen. So endete die Partie mit einem 1:1-Unentschieden.
Die Begegnung begann ausgeglichen, mit ersten Chancen auf beiden Seiten. Vor allem bei Standardsituationen sorgten beide Teams für Gefahr. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Thunerinnen besser in die Partie, übernahmen mehr Spielanteile und bestimmten vermehrt das Geschehen.
Basel blieb insbesondere mit schnellen Gegenstössen gefährlich, die von der Thuner Defensive jedoch meist aufmerksam verteidigt wurden. Auf der anderen Seite gelang es dem Heimteam zunächst noch nicht, die eigenen Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Im letzten Drittel fehlte es häufig an der nötigen Präzision.
In der 18. Minute gingen die Gäste dennoch in Führung. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite kam Clara Spiniello zum Abschluss und versenkte den Ball im unteren linken Eck zum 0:1.
Thun liess sich vom Rückstand nicht beirren und suchte weiterhin den Weg nach vorne. In der 28. Minute wurde es erstmals richtig gefährlich: Eine Flanke von rechts fand Jael Jost, deren Abschluss nur knapp über das Tor flog. Kurz vor der Pause bot sich den Thunerinnen die grosse Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite wurde der Angriff über Jael Jost und Céline Schmid fortgesetzt. Jost brachte den Ball ins Zentrum, wo Janine Minnig beim Abschluss im entscheidenden Moment gestört wurde. Damit ging es mit dem knappen 0:1-Rückstand in die Pause.
Zur zweiten Halbzeit nahm Thun den ersten Wechsel vor: Rebecca Villena y Scheffler ersetzte Lara Colpi. Das Heimteam knüpfte an die gute Phase vor der Pause an, blieb spielbestimmend und versuchte, die Basler Defensive vor allem über die Seiten und mit Flanken unter Druck zu setzen.
Die Gäste zogen sich zunehmend zurück und lauerten auf schnelle Gegenstösse. Thun liess den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen, fand gegen die kompakte Basler Defensive aber nicht immer den Weg in den Strafraum. So entstanden zunächst vor allem Abschlüsse aus der Distanz.
Die Geduld der Thunerinnen zahlte sich schliesslich aus. Nach einem Eckball stieg Céline Schmid am höchsten und köpfte den Ball zum verdienten 1:1 ins Netz.
Mit dem Ausgleich nahm die Partie nochmals deutlich an Fahrt auf. Thun drängte nun auf den Führungstreffer und kam insbesondere über die Flügel immer wieder zu guten Möglichkeiten. Basel konnte sich nicht mehr so häufig aus dem Thuner Druck befreien, blieb bei schnellen Kontern aber weiterhin gefährlich.
Nach einer sehenswerten Kombination bot sich Rebecca Villena y Scheffler eine weitere gute Gelegenheit. Ihr Abschluss aus rund 20 Metern wurde jedoch knapp am linken Pfosten vorbeigelenkt.
In den letzten Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften suchten den entscheidenden Treffer, wodurch sich auf beiden Seiten Räume und Umschaltmöglichkeiten ergaben. Die Thunerinnen kamen mehrfach gefährlich vor das Basler Tor, während die Gäste mit ihren Kontern ebenfalls für Spannung sorgten.
Der entscheidende Treffer fiel jedoch nicht mehr. Trotz einer druckvollen zweiten Halbzeit und einer turbulenten Schlussphase blieb es beim 1:1. Die FC Thun Frauen zeigten nach dem Rückstand eine starke Reaktion, kämpften sich verdient zurück in die Partie und waren dem Sieg in der Schlussphase nahe. Für die drei Punkte fehlte letztlich nur die letzte Konsequenz vor dem Tor.
HOPP THUN!
Telegramm
FC Thun Frauen – FFV Basel 1:1 (0:1)
Tore: 17' Spiniello (0:1), 72' C. Schmid (1:1)
Aufstellung FC Thun Frauen: Laubscher (T), Jost (C), Frei, C. Schmid, S. Schmid, Stefanova, Colpi, El Yamani Haida, Almert, Ueltschi, Minnig
Ersatzspielerinnen FC Thun Frauen: Willimann (T), Roth, Grgic, Villena y Scheffler, Martin




